| jungeWelt: Obama setzt auf Krieg / 19.02.2009 | |
Obama setzt auf Krieg
Der neue US-Präsident Barack Obama setzt in Afghanistan noch stärker als sein Vorgänger auf militärische Eskalation. Am Mittwoch ließ er bekanntgeben, daß die Zahl der dort eingesetzten amerikanischen Soldaten bis zum Sommer um 17000 erhöht werden soll. .....
Kriegsgegner in den USA werfen Obama vor, daß er die Verstärkung angeordnet hat, bevor Klarheit über die künftige Strategie besteht und bevor es wenigstens einen Zeitplan für den Truppenabzug aus dem Irak gibt, den der Präsident im Wahlkampf versprochen hatte. ...
... Nach einem von der UNO am Dienstag vorgelegten Bericht ist schon im vergangenen Jahr die Zahl der getöteten afghanischen Zivilisten um 40 Prozent gegenüber 2007 gestiegen. ...
Quelle: jungeWelt - Von Knut Mellenthin - Obama setzt auf Krieg/ 19.02.2009
| Telepolis: Obamas Krieg / 24.01.2009 | |
Auch der neue amerikanische Präsident schickt Hellfire auf pakistanisches Gebiet
Im Kampf gegen die Taliban und al-Qaida sind die Grenzen Pakistans kein Hindernis für die USA, das hatte Barack Obama schon während seines Wahlkampfes erkennen lassen. Drohnenangriffe auf Wasiristan, die der Präsident am Freitag, wenige Tage nach seinem Amtsantritt, anordnete, dokumentierten den erklärten Willen Obamas zur Fortführung der aggressiven US-Politik im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan. Beide Länder bezeichnete er als "zentrale Front in unserem andauernden Kampf gegen Terrorismus und Extremismus":
"Es gibt keine militärische Antwort in Afghanistan, die nicht auch mit Angriffen auf die Stützpunkte der al-Qaida und der Taliban entlang der Grenze agiert, und es wird keinen dauerhaften Frieden geben, außer wir vergrößeren die Möglichkeitsräume für die Menschen, die in Afghanistan und Pakistan leben."
Einem Bericht des Guardian zufolge fielen der "ersten militärischen Aktion" des neuen Präsidenten mindestens 18 Menschen zum Opfer. Die pakistanische Zeitung Dawn meldet insgesamt 22 Tote.
Quelle: - Thomas Pany / 25.01.2009 / http://www.heise.de/tp/blogs/8/122316
| Zitat aus taz: "Links war er nie"/ 16.01.2009 | |
US-Wissenschaftler Ayers über Obama
Kann Obama einem insgesamt recht konservativen Land wie den USA noch als linker Politiker durchgehen?
Bill Ayers: Obama ist überduchschnittlich smart, er hat herausragende Qualitäten und seine Wahl ist ein geradezu vernichtender Schlag gegen den Überlegenheitsglauben der Weißen. Er wird einer der intelligentesten Präsidenten sein. Als er während des Wahlkampfes gefragt wurde, wen Martin Luther King, wäre er noch am Leben, unterstützen würde, lachte Obama nur und sagte: King wäre auf der Straße und würde Gerechtigkeit fordern, er würde keinen von uns unterstützen. So etwas verstehen nur sehr wenige Politker. Dafür müssen wir Obama beglückwünschen. Aber links war er nie. Er ist ein Moderater.
Quelle: - INTERVIEW: ADRIENNE WOLTERSDORF - http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/links-war-er-nie/
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